2. Spieltag gegen den Bremerhavener TV

TENNIS

Wiefelstede nimmt Revanche

AMMERLANDZwei Heimsiege, zwei Niederlagen und ein Remis – so lautet die Bilanz der Ammerländer Tennisteams vom Wochenende

Männer 40, Verbandsklasse: TV AnkumVfL Edewecht 5:1. Ihre Außenseiterchance konnten die Ammerländer nicht nutzen. Lediglich Neuzugang Ingo Pröfrock konnte sein Einzel in drei Sätzen (6:2, 0:6, 6:3) für sich entscheiden. Ansonsten gingen alle weiteren Partie glatt in zwei Sätzen an die Gastgeber. Da konnten Pröfrock und Georg Stolle ihr Doppel mit 3:6, 3:6 noch am knappsten gestalten.

Männer 65, Oberliga: TV GW Bad Zwischenahn – TSV SW Hannover 4:2. Eine gelungene Heimpremiere glückte dafür den Zwischenahner Routiniers. In den Doppeln machten die Gastgeber die ersten Punkte der Saison perfekt. Dort vergoldeten Heino Haake/Gert Kroon (6:4, 6:4) und Peter Krebs/Karl-Heinz Prahm (6:2, 7:5) die gute Leistung der Ammerländer. In den Einzeln hatten Haake (6:4, 6:1) souverän und Werner Thormählen nach langem Kampf im Match-Tiebreak (7:6, 3:6, 11:9) die beiden Zähler zum Ausgleich geholt.

Am Sonntag haben die Zwischenahner dann gleich ihre nächste Partie. Zuhause treten die Ammerländer um 9.30 Uhr gegen den Ganderkeseer TV an.

Frauen, Nordliga: SV Eintracht WiefelstedeBremerhavener TV 8:1. Einen zugleich hohen, als auch überraschenden, Sieg fuhren die Wiefelstederinnen ein. Gegen die Gäste hatte die Mannschaft in der Aufstiegsqualifikation der Hallensaison noch verloren, jetzt revanchierten sich die Ammerländerinnen eindrucksvoll. „Das Ergebnis fällt aber deutlicher aus, als es die einzelnen Spiele eigentlich waren“, gab auch SVE-Trainer Jens Kuhle zu. Mit hartem Kampf und dem Quäntchen Glück sei der Sieg aber gelungen, freute sich Kuhle.

Dabei gelang es nur Alexandra Feldhaus nicht, ihr Einzel für sich zu entscheiden. Nach 1:6 im ersten Satz kämpfte sie sich zurück, gewann den zweiten Durchgang mit 6:4, nur um dann im Tiebreak bei 8:10 den Kürzeren zu ziehen. In den Doppeln zogen Sarah Lee/Merle Herold dem stärksten Doppel der Gäste den Zahn und läuteten damit den Sieg endgültig ein.

Am Sonntag bestreiten die Wiefelstederinnen dann ihr erstes Auswärtsspiel. Ab 11 Uhr tritt der SVE beim TSV Glinde an.

Frauen 30, Verbandsklasse: TC EdewechtMTV Jever 1:5. Die Edewechterinnen verloren ihre Heimpremiere überdeutlich. Lediglich Christiane Kliem (6:2, 6:2) konnte für den Ehrenpunkt der Gastgeberinnen sorgen. Im Doppel kamen Kliem/Schweneker immerhin ins Match-Tiebreak, unterlagen dort dann aber mit 1:6 deutlich.

Frauen 40, Verbandsliga, SV Vorwärts Nordhorn – TV BW Augustfehn 3:3. Mit einem Punkt sind die Augustfehnerinnen in die Saison gestartet. Dabei war nach den Einzelduellen, aus denen die Gäste mit einer 3:1-Führung gegangen waren, auch mehr drin. Annette Ruwe-Wilken (6:1, 6:1), Anja Janßen (6:1, 6:4) und Hilke Wissmann (6:1, 6:3) legten vor. In den Doppelduellen fehlte den Augustfehnerinnen aber das nötige Glück. Ruwe-Wilken/Janßen (5:7) und Meike Schmidt/Wissmann (3:6) unterlagen erst im Match-Tiebreak.

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Mit Wir-Gefühl zum Ligaverbleib

Mit Wir-Gefühl zum Ligaverbleib

WIEFELSTEDEEin komplett durchgetakteter Monat liegt vor den Tennis-Frauen des SV Eintracht Wiefelstede: Sechs Spiele in 28 Tagen müssen die Ammerländerinnen ab dem 1. Mai bestreiten. Dass die Herausforderungen in der Nordliga ein ganzes Stück größer als noch in der Oberliga sind, macht nicht nur der Spielplan klar.

„Wir spielen jetzt gegen die besten norddeutschen Mannschaften. Die meisten hier aktiven Spielerinnen stehen noch mitten im Turniergeschäft mit einer Spielstärke von LK 1 bis 5. Das ist schon ein großer Schritt für uns“, betont der Wiefelsteder Trainer Jens Kuhle.

Kampflos wollen sich die Ammerländerinnen jedoch nicht ihrem Schicksal ergeben. Ziel sei natürlich erst einmal der Klassenerhalt, betont Kuhle: „Wenn wir den ein oder anderen größeren Verein ärgern können, nehmen wir das natürlich mit“, sagt Kuhle und lacht. In der Siebenerliga müssten die Wiefelstederinnen am Ende mindestens den fünften Rang belegen, um die Klasse zu halten.

Den Auftakt machen die Wiefelstederinnen am Montag ab 11 Uhr mit einem Heimspiel auf der Tennisanlage am Breeden gegen den TSV Havelse. Gut vorbereitet sind die Ammerländerinnen auf den Saisonstart auf jeden Fall. „Wir waren vor kurzem noch zur Saisonvorbereitung mit vielen anderen Tennisspielern aus der Region in Andalusien zu einem Trainingscamp“, berichtet Kuhle. Wo der Aufsteiger in der Leistungsstärke der Liga steht, kann der Trainer aber noch nicht so recht einschätzen.

Erstmals gehen die Wiefelstederinnen auch nur mit einer Frauenmannschaft ins Rennen. Da in der Nordliga pro Spieltag sechs Spielerinnen (vorher vier) zu den Duellen antreten, wäre es mit dem Kader für zwei Mannschaften personell zu eng geworden, erklärt Kuhle: „Wir haben 16 Spielerinnen gemeldet, davon bilden acht bis neun Spielerinnen den Stamm.“

Neben den Stammkräften Merle Herold, Luisa Auffarth, Alexandra Feldhaus, Annika Niemeier, Melina Möller, Christin Helms und Henrike Kalettka erhalten die Wiefelsteder Unterstützung von der Amerikanerin Sarah Lee, die in der Region studiert. Auch die Slowenin Maja Matevzic könnte an einige Spieltagen aushelfen. Dazu kommen die Nachwuchstalente Xenia Jeromin und Leonie Müller.

Vorbericht zur Sommersaison 2017

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